FAQ

Was ist was

Der Begriff Tantra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Gewebe“, „Kontinuum“, „Zusammenhang“. Alles ist mit Allem verwoben, man kann auch „allumfassendes Wissen“ sagen.

Das letztendliche Ziel ist die Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten Wirklichkeit. Es ist eine mystische, spirituelle Herangehensweise ans Leben.

Das Leben ist ein Wunder, auf all seinen Ebenen.

Im Tantra wird versucht, sich diesem Wunder zu nähern, es zu ergründen, in all seiner Tiefe. Es wird ein ganzheitliches Verständnis des Lebens angestrebt.

Die komplette Verantwortung fürs eigene Leben zu übernehmen spielt hierbei eine große Rolle. Es sind unsere eigenen Überzeugungen über die Welt und uns, wie wir die Welt und uns selbst wahrnehmen.

Tiefe Liebe sowie tiefe Lust sind für Tantriker Bewusstseinszustände, die uns von Angst- und Hassgefühlen zu reinigen vermögen, Egoismus in Liebe und Mitgefühl verwandeln. Ein Leben in Klarheit und voller Nächstenliebe zu leben verbirgt die wahren Wunder.

Es wird die Vollkommenheit des menschlichen Potentials angestrebt. Jeder Mann sowie auch jede Frau sollte männliche und weibliche Anteile zu gleichen Teilen in sich integrieren und die die oben benannte, volle Verantwortung für das eigene Leben übernehmen. Nicht Andere sind Schuld an den Umständen unseres Lebens (wobei Schuld in meinen Augen nicht existiert), sondern wir selbst erschaffen durch unsere Einstellung zu uns selbst und der Welt die Strukturen, in denen sich unser Leben ereignet.

Tantra ist eine zutiefst humanistische Herangehensweise ans Leben und lädt dazu ein, uns selbst, genauso wie unsere Mitmenschen zu verehren, mitsamt allen „Fehlern“ und „Unvollkommenheiten“.

Es geht hierbei um grenzenlose Selbstannahme. Um in der Sexualität und in der Liebe tiefes Glück und Hingabe zu erfahren, ist es lohnenswert, alle Vorurteile aufzugeben, die wir uns in unserer oftmals lustunterdrückten und lieblosen Vergangenheit antrainiert haben.

Um unseren Alltag wieder spielerisch betrachten zu können, in dem auch die Sexualität von Klarheit und Mitgefühl durchdrungen ist, gilt es, falsche Schamgefühle abzulegen, so dass sich Lust und Herz wieder vereinen können. So wird Sinnlichkeit zur Nächstenliebe.

Durch die Reinheit sowie die verehrende Makellosigkeit unserer Gedanken wird auch die Sexualität wieder rein.

Auf der Suche nach Bewusstheit und dem Erwachen aus der illusionären Dumpfheit unserer Überzeugungen sind alltägliche Themen wie Liebe, Arbeit, Partnerschaft sowie auch gesellschaftliche Themen wie Kultur, Kunst, Philosophie und Psychologie  im Tantra genauso wichtig wie die Sexualität.

Die Polaritäten, Chakras, Mantras, geometrische Symbole, die Transformation der Körperzentren in geistige Orte sowie das Einfließen magischer Vorstellungen spielen im Tantra eine große Rolle.

Eine allumfassende Herangehensweise ans Leben.

Eine Tantra-Massage ist ein ganzkörperliches Verehrungsritual, bei dem Berührung auf allen Ebenen stattfindet.

Es werden Körper, Geist und Seele berührt, und unter Einbezug aller Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen) wird eine ganzheitliche Erfahrung des eigenen Seins, der ureigenen Essenz möglich.

Gleichzeitig ist die Massage eine sexualtherapeutische Anwendung.

Im Tantra wird der Körper als Tempel betrachtet und all seine damit verbundenen Funktionen werden als heilig angesehen. Die Genitalien sind hierbei genauso verehrenswert und natürlich wie alle anderen Körperteile auch.

Durch eine Tantra-Massage kann die immer wieder erfahrene Trennung und Entfremdung von sich selbst geheilt werden, wobei ein ganzheitliches Empfinden des Selbst angestrebt wird.

Somit kann die Massage als spirituelle wie auch sexuelle Reise betrachtet werden.

Es wird ein geschützter Raum erschaffen, indem sich der Mensch ohne Schuldgefühle einem anderen Menschen öffnet und ohne Scham und Beziehungsängste mit der eigenen Lust experimentieren kann.

Eigene Grenzen werden dabei respektvoll gewahrt und langsam und gefühlvoll werden neue Erfahrungsfelder eröffnet.

Auf der physischen Ebene ist für unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit ein ausgeglichener Hormonhaushalt unabdingbar.Dabei spielen auch Sexualormone sowie die positiven Emotionen anregenden Hormone eine große Rolle. Das sind zum Beispiel Endorpine, Dopamine, Oxitocin, Östrogene, Gestagene, um nur einige zu nennen.

Eine Tantra-Massage bietet hier eine wunderbare Möglichkeit, die Hormonproduktion anzuregen sowie ein Gleichgewicht dieser zu erschaffen.

Allgemein hat eine Massage eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften, welche z.B. sind: die Entspannung der Muskulatur, die Förderung der Durchblutung, die Linderung von Schmerzen, das Entschlacken von Gewebe, das Einwirken auf innere Organe, allgemeine psychische sowie auch physische Entspannung, eine Verbesserung des Zellstoffwechsels, die Entspannung von Haut-und Bindegewebe sowie die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems.